Warum Stressprävention in Unternehmen?

Wir könnten jetzt damit einsteigen diverse Statistiken zu zitieren, die Sie ohnehin schon kennen – aber das tun wir bewusst nicht.
Wir möchten stattdessen mit einem Szenario starten, um Ihnen das Thema näher zu bringen, sodass Sie sich selbst am Ende die Frage beantworten können, ob Sie in die Stress-Prävention investieren sollten oder nicht.

Für die Fakten-Liebhaber unter Ihnen, haben wir natürlich auch ein paar Zahlen, Daten und Fakten vorbereitet.

Eine kleine Kettenreaktion

Gestatten, das ist Paul. Paul ist eine regelrechte Koryphäe auf seinem Gebiet, sodass er von seinen Kollegen, seinen Vorgesetzten und seinen Kunden sehr geschätzt wird. Paul identifiziert sich zu 100% mit seinem Unternehmen.

Aufgrund dessen, dass sich die Fachlichkeit von Paul herumspricht, bekommt das Unternehmen immer mehr Aufträge.

Für Paul ist es offensichtlich, dass er die Anzahl an Aufträge alleine nicht bewältigen kann. Er würde gerne einige seiner Aufträge abgeben, allerdings sind seine Kollegen, die ihn unterstützen könnten, bereits zu 100% verplant.  

Paul diskutiert mit seinem Chef die Möglichkeit kurzfristig ANÜ-Kräfte einzustellen, um die Anzahl an Aufträgen bewältigen zu können. Sein Chef ist allerdings dagegen. Selbst wenn Paul zum jetzigen Zeitpunkt neue Mitarbeiter einweisen würde, würde dies erst einmal zum Verlust einiger Projekte führen. Ein Großteil von Pauls Kapazität müsste beispielsweise für die Einweisung der ANÜ-Kräfte verwendet werden. Aus Sicht seines Chefs, würde dies mehr Kosten verursachen, als Gewinn einbringen. 

Paul macht eine Überstunde nach der anderen, um die Flut an Aufträgen irgendwie bewältigen zu können. Damit er von der HR-Abteilung oder seinem Chef keine Abmahnung bekommt, nutzt er alle Hintertürchen, die das Zeiterfassungsprogramm bietet. Er trägt bewusst nicht alles ein, wenn er bereits das gesetzliche Limit ausgereizt hat, führt Pausen auf, die er nicht eingehalten hat und arbeitet auch nach Feierabend daheim weiter. 

Das Echo lässt nicht lange auf sich warten. Paul wird unkonzentrierter und produziert immer mehr Fehler. Er reagiert immer gereizter. Selbst wenn Kollegen einen konstruktiven Vorschlag machen, geht Paul nicht darauf ein

Der Dauerstress macht auch vor Pauls Körper nicht halt. Er ist permanent verspannt, kann nicht mehr schlafen, zittert manchmal ohne ersichtlichen Grund, hat seine Leidenschaft für gutes Essen verloren, klagt über einen ständigen Druck im Kopf, einem Pfeifen im Ohr und hat seit Neustem Probleme beim Atmen sowie ein Engegefühl in der Brust. 

Paul sucht auf Drängen seiner Frau einen Arzt auf. Als Paul ihm die Symptome schildert, schreibt er diesen sofort krank. 
Diagnose Burnout-Syndrom.  

Paul meldet dies seinem Arbeitgeber. Der ist ebenso geschockt, wie er selbst. Hat man ihm doch gar nichts angemerkt. Sofort werden Pauls Aufträge auf drei seiner Kollegen verteilt. Diese reagieren nicht gerade erfreut über die Mehrarbeit, da sie selbst bereits ausgelastet sind. Laut Aussage der zuständigen Führungskräfte, handle es sich ja nur um 1-2 Wochen, die überbrückt werden müssen.

Die Geschichte von Paul spricht sich innerhalb des Unternehmens herum. Einige Mitarbeiter fragen sich, ob das Unternehmen noch etwas für sie ist, nachdem man hier bis zum Burnout getrieben wird. Das Misstrauen wächst. Erste Mitarbeiter fangen an, sich auch außerhalb der Firma über den Fall zu unterhalten. Scheinbar ist Paul kein Einzelfall, wie einige gehört haben. Und schaut man sich die drei Kollegen von Paul an, die seine Arbeit mit übernehmen, werden das wahrscheinlich die Nächsten sein. Erste Anzeichen sind schon erkennbar.

Und tatsächlich lässt es nicht lange auf sich warten. Nachdem Paul nach drei Monaten immer noch nicht zurück ist, kündigt der erste seiner Kollegen, der ihn vertreten hat, ein weiterer lässt sich krank schreiben und der Dritte ist mit der Situation komplett überfordert. Deadlines werden nicht eingehalten, die Qualität sinkt und erste Kunden springen ab. 

Die Firma erkennt jetzt, dass sie mehr Mitarbeiter benötigt. Allerdings bleiben die gesuchten Fachkräfte aus. Nach Recherche stellt sich heraus, dass das Unternehmen einen extremen Image-Schaden erlitten hat aufgrund der erhöhten Burnout-Rate im Unternehmen.

Fassen wir alles kurz zusammen. Das Unternehmen erlitt

    • einen wirtschaftlichen Schaden, da es neben der Krankentagegeld-Kosten, weitere Kosten aufgrund von Fehlern hatte und zudem Kunden verloren hat
    • eine Belastung der Unternehmenskultur, da das Vertrauen der Mitarbeiter in das Unternehmen sank
    • einen Image-Schaden, sodass sich notwendige Fachkräfte nicht mehr bewerben wollten

Wenn Sie uns fragen, klingt das nach keinem erstrebenswertem Szenario. Vor allem, nachdem das mit einem intelligentem Stressmanagement für die Mitarbeiter sowie einer entsprechenden mitarbeiterorientierten Unternehmens-Organisation hätte vermieden werden können.

Zahlen, Daten, Fakten

Auf eine permanente Überlastung folgen oft psychische Erkrankungen wie Depressionen, Burnout oder Angststörungen.

  • 2018 fehlte jeder 18. Arbeitnehmer aufgrund einer psychischen Erkrankung1
  • Hochgerechnet waren damit 2018 2,2 Millionen Menschen betroffen1
  • 236 Fehltage pro 100 Versicherte wurden 2018 verzeichnet 1
  • Laut einer Studie von „Swiss Life“ sind psychische Erkrankungen inzwischen die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit2
  • Die Erwerbsminderungsrente aufgrund einer psychischen Erkrankung wurde 1983 an weniger als zehn Prozent der Betroffenen ausgezahlt
    2017 waren es 41.186 von 83.583 Fällen2
  • Laut einem Bericht der pronova BKK klagen 6 von 10 Befragten über Burnout-Symptome wie anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung, Rückenschmerzen, innere Anspannung, ständiges Grübeln über die Arbeit, Lustlosigkeit im Alltag und Schlafstörungen3
  • Als Ursache für Stress gaben die Befragten ständigen Termindruck, emotionalen Stress durch zwischenmenschliche Konflikte, Überstunden, schlechtes Arbeitsklima, zu kurze Pausen, ständige Erreichbarkeit, Angst um den Arbeitsplatz sowie Lärm und Druck durch schnellere Kommunikation an 3
  • Je nach Position des Erkrankten, kostet ein Burnout-Fall das Unternehmen durchschnittlich 50.000 – 100.000,-€ 4
  • 20 %, also gerade mal jeder Fünfte, schafft den Wiedereinstieg nach einem Burnout
  • Burnout trifft inzwischen vermehrt auch Berufseinsteiger. Gerade die Millenial-Generation ist laut Anne Helen Petersen , BuzzFeed News Reporterin, Burnout-gefährdet 5
  • Laut Petersen sei diese Generation grundsätzlich überfordert und scheitert bereits an einfachsten Aufgaben 5
  • Der Anteil der Arbeitnehmer, die angeben nie Stress zu haben, ist in Deutschland mit nur sechs Prozent am geringsten im Vergleich zu anderen europäischen Ländern6

Unser Angebot für Firmen

1-to-1-Stressless-Online-Coaching

- Mit Lena oder Jasmin
- 12 Online-Sessions
- Begleitende Seminar-Unterlagen
- E-Mail-Support
- Exklusives Einzelcoaching

Stressless-Online-Gruppen-Coaching

- 12 Online-Sessions in Kleingruppen
- Begleitende Seminar-Unterlagen
- Q&A-Calls
- E-Mail-Support

Wir bieten Ihnen und Ihren Mitarbeitern ein exklusives Online-Coaching an, sodass für Sie die Suche nach entsprechenden Meetingräumen, die An- und Abreise zum Veranstaltungsort, Organisation von Verpflegung usw. komplett entfallen. Kurz gesagt, Ihr organisatorischer Aufwand minimiert sich erheblich im Gegensatz zu Präsenzveranstaltungen.

Sie bzw. Ihre Mitarbeiter können ganz bequem vom Schreibtisch aus an unserem Coaching teilnehmen. 

Bei dem 1-to-1-Coaching wird auf die individuellen Belange der einzelnen Person eingegangen, sodass diese genau dort abgeholt wird, wo sie sich aktuell befindet.
Für das Gruppen-Coaching raten wir dazu, vorab gewisse Schwerpunkte festzulegen – gerne in Zusammenarbeit mit den Kursteilnehmern, sodass auch hier gewährleistet ist, dass sich jeder Teilnehmer abgeholt fühlt. Dadurch, dass die Coachings nicht ortsgebunden sind, können auch verteilte Teams an den Coachings als Gruppe teilnehmen.

All unsere Coachings-Sessions können bei Bedarf aufgezeichnet werden, sodass Sie im Nachgang die Möglichkeit haben, einzelne Module nochmals zu wiederholen – ein weiterer Vorteil gegenüber Präsenz-Veranstaltungen.

Wollen Sie Ihre Mitarbeiter im Umgang mit Stress unterstützen? Dann nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!

Warum gerade wir?

Individuell

Jeder Mensch reagiert auf andere Dinge und Situationen gestresst.
Wir geben Ihren Mitarbeitern das Werkzeug an die Hand, dass sie ihre persönlichen Stressoren erkennen können.

Persönlich

Der persönliche Kontakt ist uns wichtig. Entsprechend setzen wir Video-Calls ein, sodass eine persönliche Komponente trotz Online-Coaching erhalten bleibt.
Zudem stimmen wir uns gerne vorab persönlich mit Ihnen bezüglich der gewünschten Inhalte ab.

Umsetzungsorientiert

Wir setzen großen Wert auf umsetzungsorientierte Lösungen. All das, was wir in unserem Programm vermitteln, ist auf die Umsetzung im Alltag ausgelegt. Ob nun am Arbeitsplatz oder im Privaten.

Ressourcenorientiert

Anstatt Ihren Mitarbeitern eine neue Methode nach der anderen zu präsentieren, bringen wir ihnen bei, wie sie auf Basis ihrer eigener Ressourcen intelligentes Stressmanagement betreiben können.

Unsere Strategie

Neben bewährten Methoden und Werkzeugen, stellen wir exklusiven Boss of my life-Instrumente vor, die dazu beitragen nachhaltig den Stresslevel Ihrer Mitarbeiter zu reduzieren.

Einfach

Um sicherzustellen, dass die Methoden und Instrumente über einen längeren Zeitraum angewendet werden, achten wir darauf, dass diese möglichst einfach und nicht zeitintensiv sind.

Unser Backround

Unsere bisherige Berufspraxis als Team Lead, Projektmanager, Scrum Master, Product Owner und Test Manager haben uns geprägt.
Das über die Jahre gesammelte Know-How lassen wir bei unserem Konzept mit einfließen.
Dadurch können Sie ein praxisnahes Konzept erwarten, das die Belange eines Unternehmens berücksichtigt.

Kontakt

Sie haben Fragen oder möchten ein unverbindliches Erstgespräch mit uns vereinbaren? Dann schreiben Sie uns einfach. 

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

E-Mail: info@bossofmylife.de